Peu de quantité, beaucoup de substance
2012 est un millésime qui prouve qu'en Champagne, quantité et qualité sont souvent en rapport inversé. La récolte était petite, vraiment petite. Gel, grêle et été difficile ont drastiquement réduit les volumes. Mais ce qui restait était concentré, intense et plein de caractère.
Le climat en 2012
2012 fut une année d'extrêmes. L'hiver était froid, avec des périodes de gel descendant nettement sous -10 degrés Celsius. Le printemps apporta d'autres défis : des gelées tardives en avril endommagèrent les jeunes pousses dans les parcelles exposées. La floraison se déroula de manière irrégulière mi à fin juin, provoquant coulure et rendements réduits.
L'été fut capricieux. Juillet alterna entre phases chaudes et fraîches, août apporta orages et grêle locale. Dans certaines communes, la grêle détruisit jusqu'à 80% de la récolte. Les vignerons étaient sous énorme pression.
Puis arriva, comme si souvent dans les meilleurs millésimes champenois, le salut en septembre. Une période prolongée de beau temps avec des journées chaudes et ensoleillées et des nuits fraîches permit une excellente maturation finale. Les quelques grappes restantes purent pleinement se développer et se concentrer.
La vendange commença mi à fin septembre. La quantité était faible, mais la qualité du raisin était excellente : concentré, sain, avec une bonne acidité et une forte teneur en extrait.
Style du millésime
2012 est un millésime avec intensité et structure :
- Fruit concentré, agrumes sombres, mandarine, orange sanguine
- Structure puissante, tanin, extrait, colonne vertébrale
- Bonne acidité, tendue, mais pas tranchante comme 2008
- Profondeur minérale, silex, fumée, calcaire
- Notes épicées, gingembre, poivre blanc, herbes
- Bon potentiel de garde, les meilleurs vieilliront 20-30 ans
Les vins ont de la prise et de la substance. Ils sollicitent le palais sans le surcharger. C'est la concentration qui définit 2012, le résultat d'une petite récolte où toute l'énergie de la vigne se concentre dans quelques grappes.
Performance des cépages
Pinot Noir fut la star du millésime. La concentration de la petite récolte profita particulièrement aux raisins noirs. La Montagne de Reims livra un matériau d'intensité impressionnante, aux fruits sombres, structuré, avec une vraie colonne vertébrale.
Chardonnay bénéficia également de la concentration. La Côte des Blancs, moins touchée par la grêle que d'autres régions, livra des raisins avec une bonne acidité et une fine minéralité. Les Blanc de Blancs de 2012 allient force et élégance.
Pinot Meunier avait fortement souffert du gel dans certaines régions. Là où les raisins survécurent, ils montrèrent une concentration étonnante.
Mes expériences avec 2012
J'ai dégusté 7 bouteilles du millésime 2012, et le millésime m'a convaincu tout au long. Les vins ont une densité et une intensité qu'on ne rencontre pas tous les jours.
the_champagne.guy Es gibt Flaschen, die man für besondere Momente aufhebt – und sich irgendwann fragt, wann dieser Moment eigentlich sein soll. Gestern, an Nikolaus, war er da. Und ich war mir sicher: Der @rarechampagne_official Rosé Millésimé 2012 ist jetzt fällig. Ich hatte im Mai zu meinem Geburtstag ja den Rare Millésimé 2013 – ein großartiger, klarer Jahrgang, der mir damals richtig gut gefallen hat. Aber der Rosé 2012? Der hat mich noch einmal auf eine ganz andere Art abgeholt. Schon beim ersten Reinriechen diese dunkle, warme Würze: Wildkirsche, Himbeere, Orangenzeste, ein Hauch Rauch, Kakao, rosa Pfeffer. Dazu diese ikonische Rare-Textur – cremig, glatt, fast seidig. Ein Gefühl, das du sofort erkennst, wenn du’s einmal erlebt hast. Farblich überraschend: eher wie die Mandarinen auf dem Tisch, deutlich heller und weniger „klassisch Rosé“, als man erwarten würde. Im @gabriel_glas – mit genug Platz – wird der Rosé dann richtig ernst: kraftvoll, elegant, luxuriös. Nicht verspielt, nicht süß, sondern tief, würzig und unfassbar stimmig. Ein Champagner, der Atmosphäre schafft und definitiv einer, der – nicht zuletzt wegen seines Namens – den Abend prägt. Und genau deshalb passt er so perfekt in diese Jahreszeit: warm, würzig, elegant, ein bisschen festlich – Nikolaus in flüssiger Form. Champagne-Facts 🥂 Assemblage: Chardonnay / Pinot Noir 📅 Jahrgang: 2012 🪵 Ausbau: Edelstahl · lange Reifezeit 🕰 Hefelager: über 10 Jahre 🍬 Dosage: Brut Ein Dankeschön geht auf jeden Fall an @schachgeorg und @pmmounier , dank denen ich diese Flasche noch im Keller hatte :) #TheChampagneGuy @grad.dk @laclaye #RareChampagne #RareRose2012 #Millésime2012 #ChampagneRosé #LuxChampagne #HighEndMoments #laclayeperfectserve #ChampagneLife #ChampagneVibes
Auf Instagram weiterlesen →the_champagne.guy Heute geht es nicht um Verkostungsnotizen. Nicht um Rebsorten, Terroir oder Dosage. Heute geht es um einen Moment. Full House bis zum Nachmittag. Die Kids müssen früh ins Bett – morgen ist Schule. Und dann? Ruhe. Ein @domperignonofficial - Vintage 2012 im Bett, mit meiner Frau. Ein Champagner, über den man viel nachdenken kann – aber nicht muss. Ein Meisterwerk, egal in welcher Situation. Heute braucht es keine großen Fotos. Kein perfektes Setting. Nur ein Glas, ein Moment – und einen der besten Champagner, den man einfach genießen kann. #DomPerignon #Vintage2012 #ChampagnerLeben #JustEnjoy #MomentsThatMatter #TheChampagneGuy
Auf Instagram weiterlesen →the_champagne.guy Es gibt Winzer, die arbeiten im Hintergrund – ruhig, präzise, ohne großes Marketing. Und Champagner hat ja ohnehin die schöne Eigenschaft, keine Bühne zu brauchen, sondern selbst die Bühne zu sein. Die Cuvée Jean-Baptiste von @persevalfarge ist so eine Flasche, die du nicht zufällig trinkst. Chamery, Premier Cru, fünfte Generation – alles auf Handwerk und Identität gebaut. Und genau das spürst du in dieser Cuvée sofort. Im Glas startet er kernig, hell und ernsthaft: feine Kräuter, etwas Zitrusschale, ein Hauch Steinobst, alles dezent im Hintergrund gehalten – als würde er sich erst langsam öffnen wollen. Auf dem Gaumen dann dichter, komplexer, strukturierter als erwartet: kühle Klarheit vom Chardonnay, rote Tiefe vom Pinot Noir und diese winzigen Nuancen der seltenen Rebsorten Arbane, Petit Meslier und Pinot Gris. Das macht etwas mit der Textur. Es wirkt fast wie eine Mischung aus Präzision und rauchiger Wärme. Champagne-Facts 🥂 Assemblage: 53 % Chardonnay · 34 % Pinot Noir · 8 % Meunier · 5 % Arbane, Petit Meslier & Pinot Gris 📅 Basis: 58 % Jahrgang 2012 🪵 Reserveweine: 42 % aus 2013 / 2011 / 2010 und älter 42 % der Weine im Holz ausgebaut (Mise en fûts 2014) 📍 Terroir: Chamery · Premier Cru 🍬 Dosage: 5,5 g/l (Brut) 🕰 Degorgiert: 01/2024 🍷 Stil: komplex · strukturiert · ruhig · anspruchsvoll #TheChampagneGuy @riedel_official @grad.dk #PersevalFarge #JeanBaptiste #PremierCru #Chamery #RareGrapes #Arbane #PetitMeslier #PinotGris #ChampagneMoment #ChampagneLife
Auf Instagram weiterlesen →Ce qui rend 2012 particulier pour moi : on goûte l'effort. Pas l'effort du vigneron, mais celui de la vigne. Ces raisins ont lutté, contre le gel, contre la grêle, contre un été capricieux. Et ce qui resta porte cette histoire en lui. Ce sont des vins avec du caractère, avec une concentration presque palpable.
Les 7 bouteilles dégustées montrèrent une remarquable constance : toutes avaient cette densité typique de 2012, cette combinaison de force et de fraîcheur. Pas une seule ne fut décevante, pour un millésime difficile comme 2012, c'est une vraie déclaration.
Comparaison avec les voisins
the_champagne.guy Ich gebe zu: Ich hatte heute kurz Sorge. Mit einer leichten Erkältung im Nacken hatte ich Angst, dieses aromatische Schwergewicht zu „verpassen“. Aber der @rarechampagne_official Brut Millésime 2008 hat mich einfach umgehauen. Er ist so präsent, so energiegeladen, dass er sich seinen Weg bahnt. Aufgrund der enormen Reife habe ich mich heute für mein @gabriel_glas entschieden – für die valentinstagswürdige Eleganz in der federleichten Gold Edition. Dieser Champagner ist ein echtes Kaliber und braucht den Raum, den dieses Glas ihm bietet, um voll zu atmen. Schon beim ersten Hineinschnuppern: Diese tiefe, edle Honignote und frische Brioche. Aber das eigentliche Spektakel findet am Gaumen statt. Es ist dieser Moment nach dem Schluck – 30 Sekunden später entwickelt er sich immer noch weiter. Da kommt eine feine Würze, ein Hauch Vanille und diese unfassbare Länge, die einfach nicht aufhören will. Im Vergleich zum eher kühlen, präzisen 2013er (mein Geburtstags-Champagner im letzten Mai) oder dem kraftvoll-fruchtigen 2012er Rosé aus dem Dezember ist der 2008er die absolute Harmonie. Opulent und doch frisch. Und er fordert definitiv Zeit und Aufmerksamkeit. Champagne-Facts 👑 🍇 70% Chardonnay · 30% Pinot Noir 🥂 Millésime 2008 (der „Ewige“) 🕰 Über 10 Jahre Hefelager ✨ Noten von Honig, Brioche, Vanille & feiner Würze 🍷 Glas: Gabriel-Glas Gold Edition (für maximale Entfaltung) 📍 Assemblage aus 8 Grand Crus Fazit: Dieser Rare braucht keine perfekten Umstände, um zu glänzen. Aber dass er unseren 22. gemeinsamen Valentinstag begleitet, macht das Erlebnis erst komplett. Er ist schlichtweg perfekt. #TheChampagneGuy @grad.dk @pmmounier @laclaye #RareChampagne #Valentinstag #GoldEdition #Millésime2008
Auf Instagram weiterlesen →the_champagne.guy In meiner Journey merke ich jetzt nach fast einem Jahr immer wieder, wie normal es für mich geworden ist, Champagner zu trinken. Deswegen probiere ich auch immer wieder mal eine andere Perspektive einzunehmen, einen Schritt zurück – und die Sache nicht als „The Champagne Guy“ zu betrachten, um immer wieder zu sehen, wie viel Spaß Champagner macht, vor allem, wenn alles zusammenpasst. Heute also kein großes Essen, keine Inszenierung. Einfach ein ruhiger Abend und die Cuvée Euphrasie von @champagneguydechassey . Bei Guy de Chassey merkt man ein Gefühl von Bodenhaftung + Eleganz. Genau so startet auch die Euphrasie: dezent floral, ein Hauch Mandarine, etwas Meringue, leicht praliniert. Diese typische, leicht kandierte Zitrusnote, die du sofort wiedererkennst, wenn du sie einmal hattest. Am Gaumen dann großzügig, direkt vertraut: kandierte Zitrone, Kiwi, feine Blüten und eine schöne Balance zwischen Frische und Rundheit. Nicht verspielt – eher souverän. Was mir an dieser Cuvée gefällt: Sie zeigt, wie Chardonnay + Pinot Noir aus Tauxières-Mutry funktionieren können. Einfach ein Premier Cru, der seinen Job wirklich gut macht. Und dazu kommt dieses kleine Detail, das ich mag: „7 Générations – 1 Savoir-Faire.“ Du schmeckst wirklich, dass hier Handwerk über Generationen weitergegeben wurde. Champagne-Facts 🥂 Assemblage: 85 % Chardonnay (2012) · 15 % Pinot Noir (2011) 📍 Terroir: Louvois · Premier Cru (Tauxières-Mutry) ❄️ Vinifikation: Edelstahl · keine malolaktische Gärung · manuelles Rütteln 🍬 Dosage: 6,5 g/l (Brut) 🕰 Bottling: 5. März 2015 ⏳ Reife: 10 Jahre auf der Hefe #TheChampagneGuy @riedel_official @grad.dk @laclaye @jchlp @labelleviefamily @grad_rd #GuydeChassey #Euphrasie #ChampagnePremierCru #Louvois #Chardonnay #PinotNoir #ChampagneLife #ChampagneMoment #ChampagneVibes #TheChampagneGuyMoments #laclayeperfectserve
Auf Instagram weiterlesen →| Année | Style | Quantité | Qualité |
|---|---|---|---|
| 2011 | Léger | Grande | Moyenne |
| 2012 | Concentré | Petite | Bonne à très bonne |
| 2013 | Acidité marquée | Petite | Bonne (tardive) |
2012 et 2013 forment un duo intéressant : tous deux sont le résultat de conditions difficiles, tous deux sont concentrés et marqués par l'acidité. Mais là où 2012 tire sa force de la concentration, 2013 vit de la finesse portée par l'acidité (plus de détails dans le prochain article).
Cuvées de prestige
Malgré, ou à cause de, la petite récolte, de nombreuses maisons déclarèrent un millésime 2012. La concentration du matériau était trop belle pour y renoncer. Les quantités étaient naturellement limitées, ce qui fit de certains 2012 des pièces recherchées par les collectionneurs.
Les cuvées montrent uniformément le caractère du millésime : denses, structurées, avec un noyau sérieux et une minéralité presque palpable.
Maturité de dégustation aujourd'hui
Les champagnes 2012 se trouvent dans une phase de développement passionnante. Les meilleurs ne sont pas encore à leur apogée, la concentration et l'acidité les porteront encore de nombreuses années. Les arômes secondaires commencent tout juste à se montrer : noix, miel, épices, fruits confits.
Qui boit maintenant découvre un champagne en transition entre jeunesse et maturité. Qui attend sera récompensé par plus de complexité. Les meilleurs 2012 ont encore 10-15 ans devant eux.
Posts
the_champagne.guy Heute kam die Flasche nicht von mir. Ich habe meist eine ziemlich klare Vorstellung davon, welche Champagner ich für welche Situation öffnen möchte. Und dann kam meine Tochter aus dem Keller zurück – mit dem @nowack – S.A. Sans Année. Ein großartiger Champagner. Aber nicht der, den ich mir für diesen Moment vorgestellt hatte. Und genau deshalb war es fast noch spannender. Meunier und Chardonnay aus Vandières, spontan vergoren, im Holz ausgebaut, Brut Nature – ohne Dosage. Heute kam noch ein kleiner Zufall dazu: Mein Weinkühler dürfte wieder einmal leicht angetaut sein, die Kälte zirkulierte nicht ideal. Die unteren Flaschen lagen daher etwa 2–3 Grad wärmer – und so kam dieser Champagner bei gefühlt 10–11 °C ins Glas. In diesem Moment war das perfekt. Der Wein zeigte sofort seine tiefsten Noten: Würze, ein Hauch Nelke, fast schon dezent weihnachtlich. Da ich ihn aber auch kühler erleben wollte, haben wir uns Zeit gelassen und den @grad.dk Kühler noch rund 30 Minuten auf dem Tisch arbeiten lassen. Mit sinkender Temperatur verschob sich das Bild deutlich: Zitrusschale, Kräuter, feuchte Kreide, eine sehr klare Linie. Trocken, strukturiert, ruhig – mit einer Säure, die trägt und das ganze Konstrukt sauber zusammenhält. Kein Champagner für „einfach so“. Aber genau richtig, wenn man bereit ist, ihm zuzuhören – und bewusst zu entscheiden, welche seiner Facetten man gerade am liebsten mag. Die Flasche stammte übrigens wieder aus dem @terroirundadiletten -Champagnerpaket von @einfach_geniessen und zeigt ziemlich gut, warum kuratierte Zusammenstellungen manchmal genau die Weine ins Glas bringen, die man selbst gerade nicht auf dem Radar hatte. Vielleicht ist das auch die schönste Art, eine Flasche zu öffnen: nicht geplant – aber mit Offenheit. Champagne-Facts 🥂 60 % Meunier · 40 % Chardonnay 📍 Vandières · Vallée de la Marne 🪵 Spontangärung · Ausbau im Holz 🍬 Brut Nature · Non Dosé 📅 Basis 2022 · Reserve 2012–2021 🕰 Dégorgiert 12/2024 #thechampagneguy @riedel_official #flaviennowack #brutnature #growerchampagne #valléedelamarne
Auf Instagram weiterlesen →the_champagne.guy Wenn der Tag so beginnt wie heute, dann ist eigentlich alles gut :) Mit einem reichhaltigen Brunch mit der Familie und einem passenden Champagner dazu. Gemacht habe ich heute eine spannende Interpretation von Egg Benedict im Carbonara-Style nach @chefscheffler. Sesam-Bagel mit frischem Blattspinat, ausgelassener Guanciale, einem pochierten Ei und cremiger Hollandaise on top. Dazu der Authentique 2012 von @champagnetribautschloesser , für den ich schon seit ein paar Tagen ein so passendes Setting gesucht habe. Die Flasche kam mit Hanfgarn statt Draht-Muselet und der Frage, wie ich das Ding wieder elegant aufkriegen soll :D Drehen am Korken, wie mir mal erzählt wurde – keine Chance. Am Ende habe ich einfach das Garn mit meinem @laclaye -Tool über den Korken gehebelt – unspektakulär, aber würdig. @jchlp – thoughts on that move? 😄 Im Glas dann diese ruhige Kraft, Tiefe und Balance, die ich von einem so gut gereiften Blanc de Noirs erwartet hatte – und genau darauf hatte ich mich bei dieser Flasche schon gefreut. Hier zeigt der Champagner auch, warum 2012 ein Pinot-Noir-Jahrgang war und die Dosage hier perfekt gewählt ist. Die Säure schneidet sauber durch das Fett und die Sauce, und das Holz bringt Struktur ins Spiel, ohne zu dominieren. Brioche- und Butternoten greifen die Hollandaise auf, während die Frische alles zusammenhält. Das Resultat war kein Kontrast-Pairing, sondern eine perfekte Ergänzung. Champagne-Facts 🥂 Authentique 2012 · Extra Brut 🍇 80 % Pinot Noir · 20 % Chardonnay 📍 Aÿ & Romery 🪵 Reserveweine: 100 % Holz (Fässer & Foudres) 🕰 8 Jahre Hefelager 🍬 4 g/l Dosage 📅 Dégorgement: September 2024 🍾 5.273 Flaschen #thechampagneguy @josephinenhutte @grad.dk #champagnepairing #brunchpairing #pinotnoirchampagne #growerchampagne
Auf Instagram weiterlesen →the_champagne.guy Manchmal öffnest du eine Flasche und merkst schnell: Das hier ist kein Solo-Künstler – das ist jemand, der ein Gegenüber braucht. Gestern war es bei uns die „Love Story 2012“ von @bonnaireclouet . Wunderschön, charakterstark – aber im besten Sinne ein Champagner fürs Pairing. Was sofort auffällt: Diese oxidative Tiefe vom langen Hefelager im Holzfass. Nicht übertrieben, nicht muffig – eher eine warme, nussige Grundstimmung, die dich sofort in ihren Bann zieht. Die Säure? Sanft, elegant, weniger treibend als erwartet. Und dann kam mein Lieblingsmoment des Abends: Meine Frau nimmt einen Schluck und sagt ganz trocken: „Schmeckt wie Staub.“ Und das Verrückte: Sie hatte recht. Nicht negativ, eher faszinierend – dieses schwer zu benennende, trockene, pulvrige Aroma, das du nicht jeden Tag im Glas hast. So eine Note, die besser zu Jakobsmuscheln, Crevetten oder einem guten Geflügelgericht passt als auf die Couch. Die Cuvée selbst ist übrigens ein schönes Statement: 50 % Chardonnay aus Cramant + 50 % Pinot Noir aus Bouzy – zwei Grand-Cru-Dörfer, zwei Welten, ein Wein. Ein Champagner mit Charakter, Tiefe und Haltung – aber keiner, der alleine tanzen will. Mit Essen hingegen? Da blüht er komplett auf. Champagne-Facts 🥂 Assemblage: 50 % Chardonnay · 50 % Pinot Noir 📍 Terroir: Bouzy & Cramant – beide Grand Cru 🪵 Ausbau: 9 Jahre Hefelager · Holzfass-Ausbau 📅 Jahrgang: 2012 · Degorgiert: 12/2022 🍬 Dosage: 1,5 g/l (Extra Brut) #TheChampagneGuy @riedel_official @grad.dk @laclaye #Bonnaire #LoveStory2012 #GrandCru #Bouzy #Cramant #ExtraBrut #ChampagneMoment #ChampagneLife #ChampagneDinner
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2012 est un millésime qui a fait de nécessité vertu. Les conditions difficiles ont créé des champagnes avec une intensité et une substance qui n'auraient jamais vu le jour dans une année "facile". C'est l'un de ces millésimes qui montrent que le grand champagne ne naît pas de conditions parfaites, mais de l'interaction entre défi et savoir-faire.





































