Respirer après les extrêmes
Après le chaud 2022 et le glacial 2021, 2023 a apporté quelque chose dont la Champagne avait cruellement besoin : la normalité. Un été changeant mais non extrême, des pluies suffisantes sans inondations, des températures modérées sans canicules. Une année qui n'entrera pas dans les livres d'histoire, et c'est précisément cela qui la rend si précieuse.
La floraison s'est déroulée en juin dans de bonnes conditions. L'été a apporté un mélange de phases ensoleillées et nuageuses, avec des précipitations régulières qui ont maintenu le sol humide. Les vendanges ont commencé mi-septembre, assez tard pour une maturation lente et régulière, qui a donné aux raisins des niveaux d'acidité élevés et des degrés de sucre modérés.
Style du millésime
2023 marque le retour vers ce que beaucoup considèrent comme le style "classique" du champagne :
- Acidité équilibrée, Ni trop élevée (comme en 2021) ni trop basse (comme en 2022)
- Fruit frais, Pomme verte, agrumes, pêche
- Corps moyen, Ni opulent ni svelte
- Minéralité, Perceptible mais non dominante
- Fluidité, Des champagnes qui glissent, ne se battent pas
Ce millésime rappelle des années comme 2004 ou 2014, solides, techniquement convaincants, sans les extrêmes qui définissent les grands millésimes. Pour les assemblages Non-Vintage, 2023 est une bénédiction : les vins de base sont polyvalents, assez neutres pour le style de la maison, suffisamment bons pour la qualité.
Mes dégustations
5 champagnes de 2023, les premières mises en bouteilles arrivent lentement. Il est encore tôt pour un jugement définitif, mais la tendance est claire : des champagnes nets, frais avec un bon équilibre. Aucun écart vers le haut, aucun vers le bas. La fiabilité.
Que 2023 soit déclaré comme millésime dépendra du producteur. Pour les grandes maisons qui misent de toute façon sur la constance, 2023 est une pierre angulaire idéale pour le Brut Non-Vintage. Pour les vignerons qui font des champagnes millésimés, 2023 pourrait être un millésimé "discret", pas bruyant, pas spectaculaire, mais honnête et techniquement propre.
2023 est le millésime champagne qu'on ne trouve pas en première page d'un magazine de vin. Mais c'est le millésime qu'on aime avoir dans son verre : équilibré, sans prétention, simplement bon.
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the_champagne.guy Eigentlich wollte ich die späte Nachmittagssonne mit einem leichten, frischen Rosé ausklingen lassen. Mein Griff fiel auf den Rosé Héritage von @champagnebruyen . Da auf dem Front-Etikett nicht sofort ersichtlich war, was mich erwartet, ging ich von einem klassischen, unkomplizierten Rosé aus. Aber kaum war der Wein im Glas, wurde mir klar: Da habe ich mich ordentlich vertan! Dieser Rosé ist nämlich kein leichter Aperitif, sondern ein waschechter Rosé de Saignée aus 100 % Pinot Meunier. Und der hat es in sich! Ohne Essensbegleitung war diese Flasche in der Sonne eine echte kleine Herausforderung. Er ist unglaublich kräftig, intensiv und strotzt nur so vor dunklen Waldbeeren, Cassis und Himbeere. Dazu kommt eine wahnsinnig spannende Struktur, denn der Wein hat sogar noch 3 Monate im Eichenfass verbracht. Mit nur 2 g/l Dosage (Extra Brut) zeigt er sich dabei sehr puristisch und absolut trocken. Aber genau das machte das Tasting am Ende so faszinierend. Mit geschlossenen Augen in der Sonne war es kein Wein zum einfachen „Nebenbei-Trinken“, sondern einer, der richtig zum Nachdenken anregt. Ein intensives, fast schon meditatives Erlebnis, das mir wieder gezeigt hat: Meunier als Saignée ist eine absolute Wucht! Beim nächsten Mal gibt es dazu aber definitiv etwas zu essen – vielleicht eine kräftige Charcuterie-Platte oder ein fruchtiges Dessert. Champagne-Facts 🥂 🍇 100 % Pinot Meunier (Rosé de Saignée) 📍 Terroir: Montagne de Reims 🕰 Ausbau: 15-16 Monate Hefelager (davon 3 Monate im Eichenfass) 📅 Basisjahr: 2023 (Dégorgement: April 2025) 🍬 Dosage: 2 g/l (Extra Brut) Fazit: Ein Rosé mit Ecken, Kanten und unglaublicher Tiefe. Nichts für den schnellen Durst, aber ein tolles Erlebnis für Entdecker. Hattet ihr auch schon mal so eine Flasche im Glas, bei der ihr eigentlich etwas komplett anderes erwartet hattet? #TheChampagneGuy @grad.dk @grad_rd @riedel_official @laclaye #RoseDeSaignee #PinotMeunier #ExtraBrut #MontagneDeReims
Auf Instagram weiterlesen →the_champagne.guy Schnee ist doch eine tolle Sache. Und wenn es bei uns endlich mal welchen gibt, der nicht nach wenigen Stunden wieder wegschmilzt, dann nutzen wir ihn gerne, um Champagner zu kühlen – und dabei sogar Strom zu sparen. ❄️🥂 So auch beim Blanc de la Montagne von @remi_georgeton . Vom Profil her hätte ich gedacht, dass diese Flasche Kälte gut verträgt – aber beim ersten Schluck (vielleicht ~7 °C) war schnell klar: Dieser Wein braucht mehr Wärme. Nach fünf Minuten war er dann perfekt auf Temperatur. In der Nase direkt Limette, grüner Apfel, etwas weißes Brot, dazu eine kühle, kräutrige Frische, die sich mit Luft in Noten von Minze, Apfelschale und einen leicht erdigen Ton verwandelt. Dazu dieser sanfte Duft, der an feuchten Kreideboden erinnert. Am Gaumen überraschend weich und fleischig. Keine aggressive Säure, sondern Balance. Gekochte Frucht, ein Hauch Haselnuss, dazu eine salzige, fast kreidige Textur im Abgang. Der Wein bleibt länger, als man es nach dem ersten Schluck erwartet. Champagne-Facts 🥂 Blanc de la Montagne 🍇 100 % Chardonnay 📍 Premier Cru · Ludes & Chigny-les-Roses · Montagne de Reims 🌱 Bio & Demeter zertifiziert 🧫 Spontanvergärung · malolaktische Gärung spontan 🪵 Ausbau: ca. 90 % Edelstahl · 10 % Holz 🕰 Auf der Hefe von Ernte bis Tirage 📅 Tirage: 25.05.2023 · Dégorgement: 30.08.2024 🍬 Dosage: 3 g/l · Extra Brut 🍾 Alkohol: 12,8 % vol Ein Blanc de Blancs, der optisch kühler daherkommt, als er sich dann offenbart. #thechampagneguy @grad.dk @laclaye @josephinenhutte #remigeorgeton #blancdelamontagne #growerchampagne #wintermoment
Auf Instagram weiterlesen →the_champagne.guy Das Cover der heutigen Flasche wirkt auf den ersten Blick fast spielerisch. Eine Hand, eine einzelne Traube, darunter der Wein. Und genau so entsteht dieser Rosé d’Infusion von @champagne.oudiette , den mir @fab___g aus dem @glouglougraz wärmstens ans Herz gelegt hatte und ich natürlich nicht wiederstehen konnte. Keine Farbe auf Knopfdruck, keine Extraktion. Ganze Meunier-Beeren, von Hand entrappt, werden einzeln in den gärenden Chardonnay-Most gegeben. Infusion statt Druck – ein minimaler Eingriff mit maximaler Wirkung. Die Basis ist der Jahrgang 2020 aus Beaunay an der Côte de Sézanne – ein Jahr, das Frische und Spannung mitbringt. Der Chardonnay gibt Struktur, der Meunier setzt bewusst nur Akzente. Dass davon am Ende gerade einmal 654 Flaschen existieren, passt perfekt zum gesamten Ansatz. Kein Rosé für die Masse – und ich bin mal wieder froh, eine davon gehabt zu haben. Blind verkostet würde man hier nicht zwingend auf einen Rosé tippen. Zero Dosage, kaum vordergründige Frucht, dafür Textur, Würze und eine sehr klare Linie. Eher ein Wein, der Aufmerksamkeit fordert, als ein klassischer, schmeichelnder Rosé. Im @josephinenhutte Glas zeigt er genau das: kupferner Ton, kühle Spannung, feine Struktur. Bei etwa 9–10 °C öffnet er sich deutlich und gewinnt spürbar an Tiefe. Champagne-Facts 🥂 98 % Chardonnay · 2 % Pinot Meunier 🍇 Infusion ganzer Beeren 🪵 10 Monate Ausbau in 228-l-Fässern 🍬 Dosage: 0 g/l · Brut Nature 📅 Basisjahrgang: 2020 🕰 Dégorgiert: 09/2023 🍾 Auflage: 654 Flaschen Ein Rosé, der solo hervorragend funktioniert oder vielleicht auch zu cremigen, würzigen Gerichten, bei denen Süße ohnehin fehl am Platz wäre. #TheChampagneGuy @grad.dk @laclaye #Oudiette #RoseDInfusion #BrutNature #ZeroDosage #GrowerChampagne #ChampagneVibes #ChampagneLife #laclayeperfectserve
Auf Instagram weiterlesen →the_champagne.guy Vor ein paar Tagen kam das neue FINE Wine Magazin – diesmal mit einer wirklich schönen Geschichte über Billecart-Salmon. Ausgerechnet aus diesem Haus hatte ich nichts im Keller. Also Plan B: @champagnealloucherydeguerne – Sélection. Wenn man schon einen gemütlichen Abend plant, dann schon richtig, oder? Also hab ich mir mal drei Stunden geblockt, die Sauna aufgeheizt und: go. Zwischen den Saunagängen lesen, ein Glas Champagner genießen und einfach entspannen. ⚠️ Disclaimer: 90 Grad Sauna, danach durch ein Loch in den gefrorenen Pool – und das in Kombination mit Alkohol ist natürlich keine Empfehlung und eine absolute Ausnahme. Aber an dem Abend hat mein Kreislauf und meine Körper ziemlich klar gesagt: passt. Der Champagner selbst hat diesen Moment gut getragen. Nicht fordernd, sondern strukturiert und ruhig. Klarer Trinkfluss aber genug Substanz, um nicht belanglos zu wirken. In der Nase gelber Apfel, etwas Birne, ein Hauch Zitrusschale. Am Gaumen straff, trocken, mit feiner Würze und einer sehr sauberen, kontrollierten Säure. Kein Polster, keine Süße – eher eine klare Linie, die gut zu genau solchen Abenden passt, an denen man einfach runterfahren will. Champagne-Facts 🍇 60 % Pinot Noir · 20 % Meunier · 20 % Chardonnay 📍 Premier Cru · Chamery · Montagne de Reims 🧪 70 % Jahrgang 2023 · 30 % Reserveweine 🪵 Ohne Schönung · ohne Filtration · Kältestabilisierung 📅 Dégorgiert: 28.08.2025 🍬 Dosage: 3 g/l · Extra-Brut 🍾 12,5 % vol Ein Champagner, der für so einen ruhigen Abend wirklich perfekt passt. #thechampagneguy @josephinenhutte @laclaye @grad.dk @champagne_billecart_salmon @tretorri_verlag @dasgutetrinken #alloucherydeguerne #extrabrut #premiercru #growerchampagne
Auf Instagram weiterlesen →| Millésime | 2023 |
| Caractère | Classique, équilibré, frais |
| Acidité | Bien balancée |
| Comparaison | Rappelle 2004 ou 2014 |
| Maturité de consommation | Dès 2026 pour les premières mises |
| Champagnes dégustés | 7 |

























