Paradoxe 2025
Chavost | Brut Nature | Jahrgang 2025
Der – Paradoxe war für mich eine spannende, leicht fordernde Flasche – vor allem wegen seiner Hefenote.
Im Glas zunächst deutlich geprägt von Autolyse: Hefe, Brot, ein Hauch Teig – präsent, aber nicht schwer. Gleichzeitig wirkt der Wein noch erstaunlich jung, fast ein wenig unruhig, als wäre er noch nicht ganz angekommen.
Diese Flasche hier wurde erst im Juni 2025 dégorgiert. Diese Frische nach dem Dégorgement ist spürbar. Die Perlage noch etwas kantig, die Struktur straff, die Aromen eher linear als ausformuliert. Weniger Tiefe, mehr Energie.
Getrunken haben wir ihn zu Tacos mit Guacamole, Zwiebeln, würzigem Fleisch, Koriander, einem Spritzer Zitronensaft und etwas Sriracha – und genau hier hat der Champagner richtig Spaß gemacht. Die Hefe puffert die Schärfe, die Säure schneidet durch Fett und Avocado, und die fehlende Dosage hält alles trocken und fokussiert. Ein echtes Mitgehen mit dem Essen.
Trotzdem bleibt er kompromisslos: Kein Schwefel, kein Dosage-Eingriff – alles ist direkt, ehrlich und ungeschönt. Chardonnay und Meunier tragen den Wein, ohne ihn rundzupolieren.
Für mich ein Paradoxe im besten Sinne: spannend, noch in Bewegung – und eine Flasche, die man entweder bewusst jung trinkt oder ihr noch Zeit gibt.
Tasting Notes
Deutlich von Autolyse geprägt mit Hefe, Brot und einem Hauch Teig. Jung und energisch mit straffer Struktur, kantiger Perlage und linearen Aromen – direkt, ehrlich und ungeschönt.
Der @champagnechavost – Paradoxe war für mich eine spannende, leicht fordernde Flasche – vor allem wegen seiner Hefenote. Im Glas zunächst deutlich…
Details
| Produzent | Chavost |
| Cuvée | Paradoxe |
| Jahrgang | 2025 |
| Kategorie | Brut Nature |
| Rebsorten | Chardonnay, Pinot Meunier |
| Terroir | Vallée de la Marne |
| Stil | Brut Nature, Brut |
| Highlights | Hefenoten, Brut Nature, jung & energisch, Food-Pairing-tauglich |
| Passt zu | Käse |